Freiheit und Demokratie haben tiefe Wurzeln in der deutschen Geschichte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat es zu einem der Ziele seiner Amtszeit erklärt, diese Wurzeln stärker sichtbar zu machen. Der von ihm herausgegebene Band porträtiert mutige Frauen und Männer, die sich zwischen Französischer Revolution und Weimarer Republik für Freiheit und Menschenrechte einsetzten. In dieser Epoche wurden die Grundlagen von Demokratie und Parlamentarismus, Emanzipation, Grundrechten und Verfassungsstaatlichkeit gelegt. Trotzdem stehen Akteure wie Georg Forster, Robert Blum, Louise Otto-Peters, Emma Ihrer oder Hugo Preuß in der öffentlichen Erinnerung zu oft noch im Hintergrund. Auch sie waren Menschen nicht ohne Widersprüche. Aber sie zeigen doch, was die Deutschen in ihrer Geschichte vorangebracht hat und worauf sie bauen können. Mit Beiträgen von Barbara Stollberg-Rilinger, Norbert Lammert, Barbara Sichtermann, Christopher Clark, Hedwig Richter, Herfried Münkler, Ute Gerhard, Dietmar Süß, Heribert Prantl und vielen anderen.