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Ausradiert? Wie die Literatur der DDR verschwand.

Von Carsten Gansel. 2026.

13,5 x 21,5 cm, 352 S., geb.

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Beschreibung
Warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke - wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters - erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten. Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung. Von Christa und Gerhard Wolf bis Uwe Johnson, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner, von Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck.
Details
  • Autor Gansel, Carsten
  • Erscheinungsdatum 18.03.2026
  • Verlag Reclam
  • Anzahl Seiten 352
  • Bindung Gebunden
  • Herstellerangaben Reclam Philipp Jun. | Siemensstr. 32 | 71254 Ditzingen | Deutschland | auslieferung@reclam.de
  • Herausgeber Reclam, Philipp
  • ISBN 9783150115664