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Amalie von Helvig. Vom Weimarer Mittwochskränzchen zum Berliner Salon.

Von Detlef Brennecke. 2026.

22,5 x 21 cm, 250 S., 100 Abb., geb.

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Beschreibung
Amalie von Helvig, geborene von Imhoff (1776-1831), war das literarische Ziehkind Goethes und Schillers. Für Jean Paul war sie die Dichterin Weimars. Viele Künstler und Gelehrte - darunter Alexander von Humboldt - haben sich um ihre Hand bemüht. Bekannt und befreundet war sie mit zahlreichen Vertretern der geistigen Elite Deutschlands. Geheiratet hat sie einen deutsch-schwedischen Konstrukteur von Kriegsgerät. Mit ihrem Epos »Die Schwestern von Lesbos« stellte sie die Selbstverständlichkeit einer patriarchalischen Gesellschaftsordnung infrage. Sie folgte ihrem Mann nach Stockholm, ertrug dort aber weder das gesellschaftliche noch das natürliche Klima, kehrte allein nach Deutschland zurück, ließ sich in Heidelberg nieder und scharte einen Kreis von Künstlern und Intellektuellen um sich. Als sie herausfand, dass ihr Mann dabei war, durch seinen bedenkenlosen Umgang mit Geld die Existenz der Familie zu gefährden, reiste sie erneut nach Schweden, brachte die Finanzen in Ordnung und übernahm mit ihrer Schriftstellerei die Rolle der Ernährerin der Familie. Bei ihrem zweiten Aufenthalt kam sie in Uppsala in Kontakt zu den führenden Dichtern des Landes. Nach ihrer Heimkehr - nun nach Berlin - war sie eine rege Vermittlerin zwischen den Kulturen Skandinaviens und Deutschlands. Ihr Salon in der Behrenstraße 23 wurde zu einem internationalen Treffpunkt. Ihre größte Leistung ist die Übersetzung des schwedischen Nationalepos’ »Die Frithiofs-Sage«. Detlef Brennecke legt mit seinem neuen Buch die erste Biographie dieser erstaunlichen Frau vor - pünktlich zu ihrem 250. Geburtstag!
Details
  • Erscheinungsdatum 01.05.2026
  • Herstellerangaben Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte | Kollwitzstr. 57 | 10405 Berlin | Deutschland | lukas.verlag@t-online.de
  • ISBN 9783867324984