Kraftvolle und intime Fotografien von Peter Hujar, einer zentralen Figur der New Yorker Downtown-Szene der 1970er und 1980er Jahre. Peter Hujars Hauptinteresse galt dem Porträt: Er fotografierte, zumeist in Schwarzweiß, seine Freund*innen, Liebhaber und Menschen aus seiner Umgebung in Bildern von eindrucksvoller Intimität und emotionaler Tiefe. Als Hujar 1987 starb, war sein Werk weitgehend unbekannt. Heute zählt er zu den wichtigsten Fotografen seiner Zeit, ein empfindsamer Chronist einer Ära der gesellschaftlichen Umwälzungen und radikalen sexuellen Veränderungen. In dem Katalog blicken die Autor*innen auch auf das Leben des Fotografen und seine Selbstfindung in der queeren Künstler*innen-Szene. (Ausstellungsdauer: 27.2. - 23.8.2026 Bundeskunsthalle Bonn)