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Henri Cartier-Bresson & Walker Evans. Photographier L’Amérique. 1929-1947.

Göttingen 2008.

20 x 24 cm, 182 S., durchg. Duoton-Abb., geb.
Die Publikation präsentiert die Beziehung von Walker Evans und Henri Cartier-Bresson zu Amerika (1929-1947), es zeigt zwei verschiedene Ansätze von zwei Meistern der Fotografie, die sich gegenseitig respektierten. Im Frühjahr 1946 kam Henri Cartier-Bresson in die Vereinigten Staaten, um seine Ausstellung im MoMA in New York vorzubereiten. Er wird dort achtzehn Monate bleiben, er beschließt schnell, eine langfristige Arbeit mit einem Schriftsteller zu beginnen, um ein Buch zu veröffentlichen, das zuletzt doch nicht das Licht der Welt erblicken wird. Diese Zeit ist für den Fotografen sehr wichtig: In diesem Moment, nach dem Krieg, entscheidet er sich, kein Filmemacher zu werden und die Fotografie voll zu genießen. Walker Evans veröffentlichte 1938 »American Photographs«, 1941 »Let Us Now Praise Famous Men« mit James Agee und arbeitet an seinem Projekt »Many Are Called«, das erst 1966 veröffentlicht wird. Walker Evans und Henri Cartier-Bresson gehören zur gleichen Generation. Beide sind von Literatur durchdrungen, von Malerei und einer Form der Sozialkritik, die sich unterschiedlich manifestiert. (mit franz. Einleitung)
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