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Claudia Reinhardt. Tomb of Love.

Berlin 2016.

90 S., zahlr. farb. Abb., Leinen.
In ihrer Arbeit »Killing Me Softly« (2004) inszenierte die Fotografin Claudia Reinhardt den Freitod von berühmten Künstlerinnen. In der neuen Fotoarbeit geht es nun um Paare, die sich gemeinsam töteten. Die meisten starben in Liebe. So etwa das Ehepaar Gorz. Kurz vor dem Tod seiner Frau Dorine verfasste André Gorz mit »Brief an D.« eine späte Liebeserklärung für seine schwerkranke Frau. Sich mit dem Tod zu beschäftigen heißt, sich für das Leben zu interessieren. Wer waren diese Menschen? Was bedrängte sie? Bei vielen der Freitode waren politische Zwänge die Ursache. So drohte der Familie Gottschalk die Deportation durch die Nationalsozialisten. Stefan Zweig konnte zwar emigrieren, ertrug aber »die Zerstörung seiner geistigen Heimat Europa« nicht, und seine Frau Lotte Altmann, erst dreißig Jahre alt, folgte ihm in den Tod. Claudia Reinhardt untersucht diese Doppelsuizide als Fotografin und schafft intime Bilder, die die Toten nicht denunzieren, sondern ihre Würde betonen. »Die Bildinszenierungen sind eine Hommage an prominente Paare, die ihrem Leben gemeinsam ein Ende gesetzt haben. ... Die Fotografien aufwendig nachgestellter Szenen erinnern an klassische Standfotografie.« (Jungle World)
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