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Alec Soth. Niagara.

London 2018.

27,5 x 32 cm, 104 S., 44 Farbtafeln, geb. in Kunstleder.
Im Anschluss an seine von der Kritik gefeierte Debüt-Monographie »Sleeping by the Mississippi« wandte sich Alec Soth einem anderen ikonischen Gewässer zu, den Niagarafällen. Wie bei seinen Fotografien des Mississippi geht es Soth in seinen Bildern von Niagara weniger um Naturwunder als um menschliches Begehren. »Ich ging nach Niagara aus dem gleichen Grund wie die Flitterwochen-Paare und Selbstmord-Springer«, sagt Soth, »der unerbittliche Donner der Fälle verlangt einfach nach großer Leidenschaft.« Im Laufe von zwei Jahren auf der amerikanischen und kanadischen Seite der Niagarafälle arbeitete Soth mit einer großformatigen 8x10 Kamera, die Fotografien sind streng komponiert und detailreich. Soth zeigt frisch Verheiratete und nackte Liebhaber, Motelparkplätze und Trauringe aus dem Pfandhaus. Während des ganzen Buches hat Soth eine Reihe von Liebesbriefen der Fotografierten eingebunden. Wir lesen über die große Teenager-Liebe, Arbeitsplatzangelegenheiten, Herzschmerz und Selbstmord. Oscar Wilde schrieb über die Niagarafälle: »Der Anblick des gewaltigen Wasserfalls muss eine der frühesten, wenn nicht gar eine der heftigsten Enttäuschungen im amerikanischen Eheleben sein.« In Soths »Niagara« sehen wir sowohl die Leidenschaft als auch die Enttäuschung. Seine Bilder sind eine bemerkenswerte Darstellung der modernen Liebe und ihrer Folgen.
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