Harun Farocki gehört zur ersten Generation der 1966 frisch gegründeten DFFB - neben Helmut Bitomsky, Wolf Gremm, Holger Meins, Wolfgang Petersen und Helke Sander. Aus den über 90 Filmen, die er gedreht hat, wird eines klar: Farocki, das ist ein Unangepasster, ein Weiterdenker, ein Vielfältiger. Farockis Filme lassen sehen und geben zu denken. Sie sind Analyse, Dokumentation, Essay. Und Farockis Kunst ist eine Kunst, die es sich nicht ausreden lässt, dass in dieser Organisation von Produktionen das haust, was man »Gesellschaft« nennt: ein kollektiver Apparat von Interessen, Wünschen und Bildern. Diese Box enthält 20 Filme: Worte des Vorsitzenden, Nicht löschbares Feuer, Ein Bild, Straub / Huillet / Kafka, Wie man sieht, Schlagwort, Schlagbilder, Die Schulung, Georg K. Glaser, Schriftsteller und Schmied, Bilder der Welt und Inschrift des Krieges, How to live / Leben, Arbeiter verlassen die Fabrik, Der Auftritt, Der Ausdruck der Hände, 14 Stilleben, Worte und Spiele, Gefängnisbilder, Schöpfer der Einkaufswelten, Erkennen und Verfolgen, Nicht ohne Risiko, Aufstellung.