Ume ist eine japanische helle Frucht, botanisch eine Mischung aus Pflaume und Aprikose, die roh eher nicht genießbar ist. Mit Salz fermentiert, kommt es zu einer Milchsäure-Gärung, die jetzt der Umeboshi den typisch salzig-sauren Geschmack verleiht. Das Wort »ume« steht für Pflaume, »boshi« bedeutet »getrocknet« - deshalb wird die fermentierte Frucht auch »Salzpflaume« genannt. Diese Umeboshi-Paste ist eine Rarität, da nur sehr wenige ihrer Art in Japan überhaupt Zucker enthalten. Sie wird aus ein Jahr gereiftem mit Zucker eingekochtem Umeboshi-Püree hergestellt. Ihr Geschmack ist harmonisch süß-sauer, die Salzigkeit reduziert. Umeboshi werden in Japan häufig als Snack oder in japanischen Onigiris (große Reisbällchen) als Zutat verwendet. Dazu ist die Paste aber wunderbar zu Reis und Schweinfleisch, in Vinaigrettes und herzhaften Saucen, zu Käse oder - etwas gewagter - zu weißer Schokolade.