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Faksimiles: Buchmalerei und Buchkunst
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Rosario de Juana la Loca - Der Rosenkranz Johannas der Wahnsinnigen

Brügge 1. Hälfte 16. Jh. Faksimile

Faksimile, Boston Public Library Ms Med. 35 und Fitzwilliam Museum, Cambridge, Ms 257 a, b. Limitierte Auflage: 999 nummerierte Exemplare, Format 11 x 9 cm, 16 ganzseitige Miniaturen und 14 Initialen (Gold / Silber) Einband: Roter Samt. Mehrsprachiger Kommentarband (dt., engl., span.): Ana Dominguez Rodriguez, Pilar Treviño Gajardo
Johanna I. »die Wahnsinnige«, 1504-55 Königin von Kastilien und Aragón, Tochter Ferdinands II. und Isabellas der Katholischen, geistig verwirrt, doch als Erbin der Kronen anerkannt, vom eigenen Vater für regierungsunfähig erklärt und 1509 von Staatsaufgaben entbunden, gab das jetzt im Faksimile vorliegende Werk zu Beginn des 16. Jahrhunderts bei Simon Bening in Auftrag. Der Flame Bening (um 1483-1561) war der herausragendste Miniaturist seiner Zeit. Der portugiesische Diplomat und Humanist Damiao de Goes bezeichnete ihn um 1530 als den besten Künstler der Buchmalerei. Zu Benings berühmtesten Kunden zählten Kaiser Karl V. und Ferdinand, Infant von Portugal. In Benings Werkstatt in Brügge entstand die gewünschte Handschrift, ein Rosenkranz, dessen 16 farbenprächtige Miniaturen die zugehörigen, in altspanischer Sprache verfassten Gebete illustrieren. Die einprägsamen, durch 14 mit Gold und Silber illuminierte Initialen verzierten Texte entsprechen den freudenreichen, schmerzvollen und glorreichen Geheimnissen aus dem Leiden Christi und dem Leben der Jungfrau Maria. Der Gebrauch des Rosenkranzes, einer am Vorbild der 150 biblischen Psalmen orientierten marianischen Gebetsform, war nach dessen Vereinfachung, d.h. einer Reduzierung auf zuletzt 15 Texte im Volk sehr beliebt und gerade im katholischen Spanien des 16. Jahrhunderts weit verbreitet. Der Codex Rosario de Juana la Loca ist nicht als Buch, sondern nur in losen Blättern erhalten. Die Faksimile-Ausgabe fügt die Handschrift in ihrer Originalkomposition zusammen, indem sie alle dazugehörigen Blätter aufgenommen hat, die heute in der Boston Public Library und im Fitzwilliam Museum, Cambridge, aufbewahrt werden.
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