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Faksimiles: Buchmalerei und Buchkunst
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Kreuzritterbibel Ludwigs IX. des Heiligen. Faksimile.

13. Jahrhundert, Pierpont Morgan Library, New York, M 638; Fragmente der Bibliothèque nationale de France, Paris, Nouv.acq.lat.2294, und des J. Paul Getty Museums, Los Angeles, 83.MA.55 (ehemals Sammlung Ludwig). Faksimile Verlag Luzern 1998.
29,5 x 39 cm, 92 S. (46 Folios), 283 Miniaturen, reich mit Blatt- und Pinselgold geschmückt, anstelle des verlorenen Originaleinbandes diente der Einband einer etwa zeitgleich entstandenen gotischen Handschrift aus der Bodleian Library in Oxford als Vorbild für den Faksimile-Einband, lim. (980 Expl.)
Im Auftrag König Ludwigs IX. von Frankreich schufen sechs Buchmaler 283 höchst eindrückliche Bilder zur Geschichte des Alten Testaments von der Genesis bis zur Vita König Davids. Als hätten die Wand- und Glasmalereien der Sainte-Chapelle in Paris Pate gestanden und seien die Miniaturen von den gleichen Künstlern ausgeführt worden, begegnet der Codex als Fensterblick auf die biblischen Kämpfe um die Herrschaft über das Heilige Land zur moralischen Stärkung der Kreuzritter. Erst um 1300 fügte man - vermutlich in Neapel auf Geheiß Karls von Anjou, eines Bruders von Ludwig - in den freien Feldern neben den Miniaturen lateinische Texte hinzu, welche die Bildszenerien beschreiben. 300 Jahre später begegnete der Codex im Besitz des Kardinals Bernard Maciejowski, Bischof von Krakau. Maciejowski ließ die Handschrift zu Beginn des 17. Jahrhunderts dem persischen Schah Abbas als Geschenk überreichen, um ihn für ein gemeinsames Vorgehen gegen die siegreichen Türken zu gewinnen. Der Schah wiederum ließ erneut Bilderläuterungen an den Rändern der Miniaturen hinzufügen, diesmal in persischer Sprache. Drei Blätter wurden entfernt, die sich heute in Paris und Los Angeles befinden.
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