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Faksimiles: Buchmalerei und Buchkunst
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Herbarum imagines vivae.

Stuttgart 1977.

14 x 19 cm, 88 Seiten, 225 s/w Abb., in hellbrauner Elefantenhaut mit Kassette aus rotem Seta-Rips, limitiert.
Den Hauptteil des Buches bilden 225 Pflanzenabbildungen mit lateinisch-deutschen Benennungen. Bis auf ein Register der abgebildeten Kräuter enthält das Buch keinerlei Text und diente - als reines »Bilderbuch« - als Nachschlagewerk für den Hausgebrauch. Botanische Kenntnisse gehörten seit je zum Rüstzeug des Arztes. Daher wäre eine medizinische Bibliothek nicht vollständig, ohne eine Abteilung, die den Kräuterbüchern gewidmet ist. Während im Mittelalter die botanische Illustration mehr und mehr schematisch wurde, entstanden in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts die ersten Kräuterbücher mit Abbildungen nach der Natur. Hierfür vorbildlich wurde vor allem der in Straßburg wirkende Hans Weiditz, ein hervorragender Künstler in der Nachfolge Dürers. Das früheste volkstümliche Nachschlagewerk im neuen realistischen Stil, ohne den herkömmlichen »wissenschaftlichen« Textapparat, ist das heute überaus seltene »Herbarum Imagines vivae« (»Der Kreuter Lebliche Contrafaytung«), das 1535 bei Egenolff in Frankfurt erschien. Es enthält 225 Holzschnitte im Stil von Weiditz. Die Anordnung der Bilder erfolgte alphabetisch nach den damals üblichen lateinischen Bezeichnungen, denen die deutschen Namen beigegeben sind. Die Vorlage für dieses Faksimile stammt aus der Leopold-Sophien-Bibliothek in Überlingen.
Versand-Nr. 691488
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geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

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