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Krippenwelten. Aus der Sammlung Maud Pohlmeyer.

Texte von Andreas Seim. Badisches Landesmuseum Karlsruhe 2012

21,5 x 21,5 cm, 90 S., zahlr. farb. Abb., geb.

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geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Krippen bezeichnen allgemein Darstellungen der Geburt Jesu Christi. Sie sind meist dreidimensional, bestehen aus Figuren unterschiedlichster Materialien und fügen sich oft in modellhafte Landschaften ein. Ihre Erfindung wird Franz von Assisi zugeschrieben, der 1223 mit lebenden Menschen und Tieren die heilige Geschichte nachgestellt haben soll. Seit der Gegenreformation im 16. Jahrhundert vermittelten besonders die Jesuiten und Franziskaner in der Weihnachts- und Passionszeit mit szenischem Theater biblische Inhalte. Obwohl im zentralen Figurenrepertoire weitgehend festgelegt, übten Stilepochen, finanzielle Möglichkeiten und handwerkliches Können stets Einfluss auf die Krippengestaltung aus. Mit der Aufklärung wurde ihr Gebrauch zunehmend abgelehnt - auch von der katholischen Kirche. Doch wollte man im privaten Bereich nicht auf die zugehörigen weihnachtlichen Accessoires verzichten. Nach dem Konflikt Roms mit der Preußischen Regierung in den 1870/80er Jahren wurden Krippen als didaktisches Mittel neu entdeckt. Mit steigender Missionstätigkeit verließen sie ihr europäisches Stammgebiet und kamen fast überall auf der Welt zum Einsatz. Und seit dem Ende des Kolonialismus wurde die Belegschaft der Krippen international und demokratisiert. Maria und Josef wurden Bantu, Hopi oder Inuit. Dies auch im Zeichen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65), das auf die aktive Beteiligung der Gemeinde, Verwendung der jeweiligen Landessprache und die Ökumene abzielte. Solches verdeutlicht ansprechend die Sammlung der Hamburger Sammlerin Maud Pohlmeyer (1925-2007), die etwa 250 Krippen aus über 47 Ländern zusammentrug.
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