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Jenseits der Mauer. Kunst und Alltagsgegenstände aus der DDR.

Von Justinian Jampol. Köln 2014.

22 x 32 cm, 904 Seiten, durchg. meist farb. Abb., geb.

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Versand-Nr. 686018
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Es war einmal: das Leben hinter der Mauer: Während die Masse der Ostberliner jenseits der Grenze ein glitzerndes und frohes Konsumparadies wähnte, schaute der Westen mit leichtem Gruseln hinüber auf die tristen, zerbröselnden Fassaden eines Unterdrückungsstaates, in dem nur Propagandaplakate Farbtupfer zu setzen schienen. Doch unter ihrer grauen Oberfläche hatte die DDR deutlich mehr zu bieten als das Graubrotgesicht der SED-Kultur. All dies ist fast perdu: Mit dem Zerfall der UdSSR hat der Osten seinen Corporate Look verloren, und viele der Artefakte der kommunistischen Ära landeten auf der Resterampe der Geschichte. Das 2002 gegründete Wende-Museum in Los Angeles hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben diese Zeugnisse zu retten, zu erhalten und zu erschließen und bereits eine enorme Materialfülle zusammengetragen. Vielleicht ist es gerade dieser Blick aus der Ferne, von jenseits des Atlantiks und weit weg vom Eisernen Vorhang und persönlicher Beteiligung, der neue Perspektiven auf scheinbar Ausdiskutiertes und kaum noch Erinnertes ermöglicht. Das Buch zeigt Spektakuläres und Banales, Schönes und Hässliches, Staatstragendes und Dissidentes, Bekanntes und noch nie zuvor Gezeigtes. Historiker aus Deutschland, England und den USA haben erhellende wie provokante Beiträge zu Themen beigesteuert, die von der Stasi bis zur Sexualität, vom Weltraumflug bis zur Republikflucht ein denkbar breites Spektrum umfassen. Sie haben Archive durchforstet, vor Monumenten gestanden, aber auch im Treibgutsaum der Geschichte gesucht und Steine umgedreht. Denn dort findet man mitunter die interessanteren Dinge und den Zugang zur verlorenen Geschichte eines untergegangenen Staates. »Allerdings ist das Wort Buch untertrieben, denn es ist ein enzyklopädischer Band, der mehr als 2.500 Stücke der Sammlung abbildet und mit begleitenden Essays von namhaften Historikern zu einer aufschlussreichen Tour d’Horizon vereint.« (Handelsblatt). (Text dt., englisch)



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