Nur wenige Künstler haben die Populärkultur so nachhaltig geprägt wie die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907-1954), deren eindrucksvolle Selbstporträts und zutiefst persönliche Symbolik das Publikum seit Jahrzehnten in ihren Bann ziehen. Kahlo, die auch für ihre turbulente Ehe mit dem Künstlerkollegen Diego Rivera und ihren leidenschaftlichen politischen Aktivismus bekannt ist, hinterließ ein Vermächtnis, das über ihr künstlerisches Werk hinausgeht. Bis heute lassen sich zeitgenössische Künstler von Kahlos Leben und Werk kreativ inspirieren. Frida: The Making of an Icon zeigt Kahlos Gemälde neben Werken anderer Künstler aus aller Welt von der Mitte des Jahrhunderts bis heute und untersucht die tiefgreifende und nachhaltige Wirkung Kahlos. Mit Essays von führenden Forschern, Wissenschaftlern und Kuratoren ist »Frida: The Making of an Icon« die erste große Untersuchung darüber, wie Kahlo zu einer globalen Ikone und einer wichtigen künstlerischen Einflussgröße wurde, insbesondere seit Beginn der 1970er Jahre. In sieben Abschnitten, die Themen von Kahlos Rolle als geschlechtsfluide Intellektuelle bis zu ihrem politischen Aktivismus behandeln und Gespräche mit den zeitgenössischen Künstlerinnen Magali Lara und Mónica Mayer enthalten, würdigt dieses wichtige Buch die Komplexität ihres ikonischen Status und ihres kulturellen, politischen, kommerziellen und künstlerischen Erbes. (Text engl.) (Ausstellungsdauer: 25.6.2026 - 4.1.2027 Tate Modern London)