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Außereuropäische Kunst und Literatur
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Mao.

Von Claude Hudelot, Guy Gallice. London 2012.

23 x 25,5 cm, 475 S., 580 farb. und s/w-Abb., gepr. Leinen.
Claude Hudelot lebte in China zu einer Zeit, in der Mao Zedong sein Reich weitgehend von der Außenwelt abschottete. Als Diplomat lernte er Mandarin und wurde einer der angesehensten Sinologen. Unter anderem wird seine Sammlung von Mao-Memorabilia in dem vorliegenden Band präsentiert: Zahlreiche Mao-Propagandaplakate und roter Nippes werden farbig abgebildet. Doch der Autor räumt auch mit dem Mao-Mythos auf: Bis heute, so Hudelot, gab es in China keine »Entmaoisierung«, denn keiner seiner Nachfolger konnte es riskieren, den Ast abzusägen, auf dem er sitzt. Die Entmystifizierung des Staatsführers, der die brutale Industrialisierung und Kollektivierung mit Millionen Toten ebenso zu verantworten hat wie die Zerstörung großer Teile der chinesischen Kultur während der Kulturrevolution, steht in China noch aus. (Text engl.)
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