Neo Rauch ist einer der weltweit erfolgreichsten und beliebtesten zeitgenössischen Künstler. Als einer der führenden Vertreter der Leipziger Schule, der Künstlergruppe, die Anfang der 1990er Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer in Ostdeutschland entstand, hat sich Rauch mit seinen großformatigen Gemälden, die eine Mischung aus Surrealismus und populärer Bildsprache darstellen, schnell international etabliert. Rauchs vieldeutige Landschaften, werden von räumlich zusammenhängenden, verfremdeten Figuren bevölkert, die eine geheimnisvolle Atmosphäre von Nostalgie und gescheiterter Utopie heraufbeschwören. Die Monografie entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und zeigt Rauchs Werk zusammen mit Essays und Texten, die seine Arbeit und seinen Werdegang beleuchten. (Text engl.)