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Musik nach dem Todesmarsch. Ein jüdisches Orchester und seine Liberation Concerts im Nachkriegsdeutschland.

Von Karla Schönebeck. Darmstadt 2025.

12,5 x 20,5 cm, 288 S., 30 Abb., geb.

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Beschreibung

Drei Wochen nach ihrer Befreiung vom Todesmarsch gaben am 27. Mai 1945 acht Musiker auf dem Rasen vor dem jüdischen DP-Hospital St. Ottilien ein Konzert. Wie ihre 400 Zuhörer waren sie gezeichnet von jahrelangen Demütigungen und dem Überlebenskampf in Ghettos und Konzentrationslagern. Sie nannten ihre Aufführung »Liberation Concert«. Dem jüdischen DP-Orchester schlossen sich immer mehr Musiker an. Seine Mitglieder beschlossen, von DP-Lager zu DP-Lager zu ziehen, um vor Zehntausenden von Zuhörern Hunderte Konzerte zu geben, die Mut und Hoffnung auf eine bessere Zukunft als frei bestimmte Menschen geben sollten. Am 10. Mai 1948 wurde der Staat Israel proklamiert, die Musiker verstreuen sich in alle Welt und mit ihnen ihre Geschichte und Geschichten. Die Journalistin Karla Schönebeck beschreibt zum ersten Mal den Leidens- und Lebensweg dieses außergewöhnlichen Orchesters.

Details

  • Autor Schönebeck, Karla
  • Erscheinungsdatum 07.04.2025
  • Verlag WBG
  • Anzahl Seiten 288
  • Bindung Gebunden
  • Herstellerangaben Herder Verlag GmbH | Hermann-Herder-Str. 4 | 79104 Freiburg | Deutschland | kundenservice@herder.de
  • Herausgeber Herder Verlag GmbH
  • ISBN 9783534610402