Caspar David Friedrich. Gefühl als Gesetz.

Von Helmut Börsch-Supan.
17 x 25 cm, 240 S., 116 Abb., davon 8 farbig, pb.
München 2008. Am Beispiel zweier Hauptwerke, des »Großen Geheges« und der »Kreidefelsen auf Rügen«, wird gezeigt, dass Werk und Biografie Friedrichs, die innere und die äußere, eine Einheit bilden. Der Ursprung dieser Malerei liegt in der Überwindung tiefer seelischer Not, die 1801 zu einem Selbstmordversuch führte. Ein neuer Halt in der Religion und von hier ausgehend ein neues Naturverständnis bildete die Grundlage von Friedrichs Kunst und Existenz, deren Eigentümlichkeit er selbst stets betont hat. Im Unterschied zu den seit hundert Jahren praktizierten und mit dem Zeitgeist wechselnden Bemühungen, den Künstler durch Aktualisierung aufzuwerten und intellektuell zu überbauen, wird hier auf Bindungen an die Tradition und auf die Geradlinigkeit eines im Grunde schlichten Denkens hingewiesen.
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