Kulturgeschichte
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Paris 1919-1939. Kunst, Leben & Kultur.

Von Vincent Bouvet u.a. Wien 2009.
16,5 x 24 cm, 400 Seiten, 505 farb. u. s/w-Abb., geb. mit Schutzumschlag.
Zwischen 1919 und 1939 erlebte Paris einen kulturellen und intellektuellen Höhenflug, der Künstler und Kreative aus aller Welt anzog. In den »années folles«, die der Siegeseuphorie nach dem 1. Weltkrieg folgten, sprühte die Welthauptstadt der Kultur geradezu vor Ideen und Moden. Hemingway und Fitzgerald machten die Pariser Nächte unsicher, die Bohemien-Atmosphäre von Montparnasse mit ihren Bars und Cafés - wie dem berühmten La Coupole - wirkte auf Chagall und Giacometti ebenso anziehend wie auf Miró und Calder. Picasso experimentierte in Paris mit dem Surrealismus, die »école de Paris« versammelte so unterschiedliche Maler wie Soutine oder Van Dongen, die abstrakte Kunst fand hier mit Mondrian und Kandinsky ihren ersten Höhepunkt. Ganz zu schweigen von der Haute Couture oder den intellektuellen Disputen der Literaten, Gide, Valéry, Mauriac und Malraux schrieben für ein internationales Publikum. Nach dem Börsenkrach von 1929 blieb Paris als kulturelles Zentrum aktiv, jedoch reflektierten Architektur und Kunst nun die wachsende politische Instabilität. Das urbane Gefüge wurde in den Fotos von Kertész und Brassaï für die Ewigkeit gebannt.
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