Die Inventare der kurfürstlich-sächsischen Kunstkammer in Dresden. Inventarbände 1587 - 1619 - 1640 - 1741.

Hg. Dirk Syndram, Martina Minning. Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2010.
25 x 32,5 cm, 900 Seiten, 500 Farbabb., geb. im Schmuckschuber.
Im Jahr 2010 konnten die Museen der Dresdner Kunstsammlungen auf eine 450-jährige Geschichte zurückblicken. Denn 1560 gründete Kurfürst August die kurfürstlich-sächsische Kunstkammer im Dresdner Residenzschloss. Sie war damit eine der ältesten ihrer Art. Die Sammlung wurde über die Jahrhunderte von seinen Nachfolgern gepflegt und kenntnisreich erweitert. Dank der erhaltenen Kunstkammerinventare ist die Sammeltätigkeit der sächsischen Kurfürsten sehr gut dokumentiert. Sie bieten nicht nur wichtige Informationen zu den Objekten selbst, zu deren Erwerbung und den beteiligten Künstlern, sondern stellen auch eine einzigartige Quelle dar, um Rückschlüsse auf die Sammlungsgeschichte, den sich wandelnden Geschmack und den höfischen Kulturaustausch zu gewinnen. Das Jubiläumsjahr war ein gebührender Anlass, diese Forschungsgrundlage zugänglich zu machen: Veröffentlicht wurden die Transkriptionen von vier der sieben erhaltenen Kunstkammerinventare – dem ersten Inventar von 1587 und dem letzten von 1741 sowie von zwei weiteren Bänden (1619 und 1640), die wichtige Zäsuren markieren. (Sandstein)
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