Täuschend echt. Die Kunst des Sehens
Von George Deem. München 2004.
George Deem stellt Gemälde der abendländischen Malerei in ein »kunsthistorisches Museum ohne Wände«, wie es der Kunsthistoriker Robert Rosenblum formuliert: Da steht Antonello da Messinas »Hl. Sebstian« aus dem 15. Jahrhundert neben Vermeeers »Küchenmagd« (um 1658), Stilleben von Juan Gris, Georges Braques oder Picasso sind in einem kubistischen Lagerraum in einer Ecke verstaut, Man Rays berühmter Frauenkopf, die Fotografie »Noire et Blanche«, wird von Figuren von Ingres und Matisse gerahmt ... So ist ein Spaziergang durch die Kunstgeschichte entstanden, auf dem sich die Bilder gegenseitig kommentieren und der Betrachter ganz nebenbei etwas über Perspektive, Farbwahl, Lichteinfall und Bildaufbau lernt -und feststellt, dass das Schönste an der Kunst immer noch das Sehen ist. Eine einfallsreiche und höchst amüsante Exkursion durch die Geschichte der abendländischen Malerei.
22 x 26 cm, 128 S., durchg. Farbabb., geb.
Versand-Nr. 288462
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