Erinnerung Ägypten. Frühe Photographien, Lilthographien, Stiche und Karten aus der Sammlung Dan Kyram, Jerusalem.

Hg. Max Kunze. Katalog, Winckelmann-Museum Stendal 2010.
(R) 21 x 30 cm, 176 Seiten, 162 farb. Abb., pb.
Seit den Tagen des griechischen Historikers und Weltreisenden Herodot (484-420 v. Chr.) hat es Reisende immer wieder nach Agypten gezogen. Als Napoleon Bonaparte 1798, nach seinem misslungenen Ägypten-Feldzug, nach Frankreich zurückkehrte, ließ er mehr als 200 Forscher, Wissenschaftler und Künstler zurück, die die Aufgabe hatten, die Wunder des Landes zu dokumentieren. Sie legten eine Vielzahl von Kunstdenkmälern frei, die Zeugnisse der glorreichen ägyptischen Vergangenheit sind. Danach, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, entdeckten die Europäer dieses geheimnisumwobene und schöne Land. Mit der Erfindung der Photographie 1839 eröffnete sich den Forschern und Künstlern eine neue Moglichkeit noch prazisere Bilder in kürzester Zeit herzustellen, die in ihrer Genauigkeit unübertroffen waren. Mit der steigenden Zahl der Touristen, die nach Agypten reisten, wuchs auch die Nachfrage nach Photographien. Vor Ort boten die Photographen eine große Auswahl an fertigen Photographien an und eröffneten Filialen ihrer Geschäfte in Alexandria, Port Said, Memphis und anderen berühmten Reisezielen.
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